Firmenlauf Amberg-Sulzbach

Michael Sommer, Vorstand der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG im interview

Lange Stunden im Büro, wenig Bewegung, Stress im Berufsalltag. Kein Wunder, dass immer mehr Firmen Wert auf Firmengesundheit legen. Denn aktive Mitarbeiter sind gesünder und leistungsfähiger.

Noch dazu stärkt Firmensport das Gemeinschaftsgefühl. Bei Trainingseinheiten kommt man ins plaudern, lernt man Kollegen näher kennen und schätzen.
Nicht selten wird das gemeinschaftliche Sporterlebnis ganz unabhängig davon im Privatleben alleine fortgeführt. Sport als Ausgleich zum stressigen Berufsalltag. Laufen zur Entspannung, für das eigene Wohlbefinden.

Wir haben uns mit Michael Sommer unterhalten.
Michael Sommer ist nicht nur Vorstand der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG, Michael Sommer ist auch leidenschaftlicher Läufer.

Hallo Herr Sommer. Sie und ihre Kollegen unterstützen den Volks- und Raiffeisenbanken Firmenlauf Amberg-Sulzbach und sind auch selbst am Start des „größten Betriebsausflug der Region.“ Warum engagieren Sie sich ausgerechnet für diese Veranstaltung?
Michael Sommer: Der Firmenlauf der Volks- und Raiffeisenbanken Amberg-Sulzbach ist in seiner Ausgestaltung für mich einzigartig. Bei diesem Event steht nicht der verbissene Kampf um die Zehntel-Sekunde im Vordergrund, sondern die Zusammenarbeit vor, während und insbesondere nach dem Wettkampf.                                                                                            

Natürlich ist der Firmenlauf auch eine sportliche Herausforderung mit Bewertung der besten Läufer und Teams, das „WIR“ Gefühl und diese besondere Atmosphäre konnte ich jedoch noch bei keiner anderen Veranstaltung so wahrnehmen. Die professionelle Organisation und die gewählte Location runden das sehr gute Bild ab.

Sie sind selbst leidenschaftlicher Läufer. Wie lange schon treiben Sie den Sport und wie kamen sie zu Ihrem ersten Paar Laufschuhe?
Michael Sommer: Sie können mich in dieser Hinsicht als „Spätberufenen“ bezeichnen. Erst seit ungefähr zehn Jahren laufe ich mehr oder weniger regelmäßig. Dazu gebracht hat mich letztlich mein Vorstandskollege, der nicht locker gelassen hat, bis ich Ihn auf seine Feierabendrunde begleitet habe. Seitdem bin ich mit Spaß dabei.

Gerne teste ich auch neue Sportarten aus, komme aber immer wieder zum Laufsport zurück. Nur das Laufen kann ich unkompliziert, überall, zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und ohne teure Ausrüstung oder technischen „Schnick-Schnack“ praktizieren.

Wie hat sich der Laufsport auf Sie und ihr Leben ausgewirkt?
Michael Sommer: Neben zahlreichen positiven gesundheitlichen Effekten führt der Laufsport bei mir zu einer inneren Ausgeglichenheit und Ruhe. Nach einer Trainingseinheit fühle ich mich einfach besser und habe kein schlechtes Gewissen, wenn die Brotzeit etwas deftiger ausfällt.

Genießen Sie die Ruhe des Laufens alleine, oder bevorzugen sie gemeinsame Trainingseinheiten?
Michael Sommer: Tatsächlich laufe ich nie allein. Meine Irish-Wolfhound Hündin Wicki ist immer mit dabei. Im privaten wie beruflichen Umfeld entwickelten sich mit der Zeit viele „Lauffreundschaften“, die ganz zwanglos in gemeinsame Runden münden. Ein Erfahrungs-/Meinungsaustausch beim Training hat für mich eine ganz andere Qualität als am „grünen Tisch“.

Welches ist das schlagkräftigste Argument, das sie anführen würden, um einen Mitarbeiter zum Laufen zu motivieren?
Michael Sommer: „Weil laufen die Kreativität fördert.“
Nach einem herausfordernden Arbeitstag mit vielen noch ungelösten Aufgaben, entstehen nach der „Los-Lass-Phase“ beim Laufen immer die besten Ideen. Dieses Potenzial sollte jeder für sich nutzen.

Wie halten Sie sich neben dem Laufsport gesund?
Michael Sommer: Mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Flüssigkeit, versuche ich mich nebenbei noch fit zu halten. Dabei lege ich hohen Wert auf regionale Produkte und bevorzuge Erzeuger, die Lebensmittel mit Respekt vor der Natur und dem Tier produzieren. Ich gebe zu, auf die eine oder andere Süßigkeit kann ich nicht verzichten. Getreu dem Motto: „One Apple a day …“, gibt’s dann bevorzugt Apfelkuchen (lacht).

Auf was freuen Sie sich am 8. Volks- und Raiffeisenbanken Firmenlauf Amberg-Sulzbach besonders?
Michael Sommer: Ich freue mich auf das „Miteinander“, was diesen „größten Betriebsausflug der Region“ ausmacht.
Ich hoffe auch in diesem Jahr viele begeisterungsfähige Mitarbeiter aus den Firmen der Region als Läuferinnen und Läufer oder als Zuschauer zum „Anfeuern“ Ihres Teams motivieren zu können und ein starkes eigenes Team der Raiffeisenbank Auerbach-Freihung eG stellen zu können.

 

Artikel Amberger Zeitung, Sulzbach-Rosenberger Zeitung - 31. Mai 2016